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Henri's video blog: Sony Open Tennis, Miami 2013










Henri's video blog: Roland Garros, Paris 2013



10.02.2013

Australian Open, Henri Leconte fasst zusammen: Wir brauchen Nadal.

Novak Djokovic hat überlegen den ersten Grand Slam in diesem Jahr im Finale gegen Andy Murray gewonnen. Der Serbe hat ein Mal mehr seine enorme Kontrolle und Kraft auf dem Platz bestätigt.

Allerdings fehlte Novaks Hauptkonkurrent: Rafael Nadal. Mit ihm fehlte auch der Nervenkitzel und die Spannung. Wir brauchen Rafa! Novak ist wirklich toll. Aber Rafa muss zurückkommen. Wir brauchen den Stier in der Arena, der kämpft und kämpft ... Für Novak wird Nadal in Roland Garros die größte Herausforderung sein.

Andy Murray war sehr enttäuscht am Abend des Finalsonntags. Er wird alles mit Ivan Lendl analysieren und ich bin mir sicher, dass er nicht lockerlassen wird. In den nächsten Wochen wird er sich ein wenig ausruhen, denn der Saisonauftakt war hart für ihn. Er hat wieder einmal bewiesen, dass er in der Lage ist, sehr sehr gut zu spielen und das Zeug hat, ganz nach oben zu kommen.

 

Es wird eine sehr spannende Saison werden!

 

 

 

 

21.11.2012

Henri über Rafael Nadal, Roger Federer, Novak Djokovic und Andy Murray

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Ihr die Barclays ATP World Tour Finals genossen habt.
Wir haben die besten Spieler auf der Tour gesehen – doch ein sehr wichtiger Mann fehlte ...

Rafa! Ich hoffe wirklich, dass er bald wieder kommt. Wirklich. Wir brauchen ihn. Das Tennis braucht ihn.
Er hat die Stärke, die Energie und die Kraft. Er hört nie auf. Immer weiter, immerzu kämpfen!
Ich hoffe wirklich, dass er bald zurück sein wird. Aber er muss fit sein für sein Spiel, ich meine wirklich fit, der Körper muss mitspielen. Ganz zu schweigen von dem mentalen Aspekt.

Ich denke, dass die Australian Open der Test für ihn sein wird: Wie es mit seiner Fitness und seiner Gesundheit aussieht.
Hartplatz ist definitiv nicht gut für die Knie, deshalb muss er wirklich fit sein um dort zu spielen. Meiner Meinung nach wird das sein großer Test werden. Wenn er fit ist, wird er wieder kommen und kämpfen wie ein Löwe. Wenn nicht ... naja, dann wird er erneut pausieren müssen. Weil er unbedingt spätestens für Roland Garros fit sein will! Er will zu den French Open. Er muss da hin. Er hat die Möglichkeit, Geschichte zu schreiben, der achte French Open Titel wartet auf ihn! Ich drücke ganz fest die Daumen ... 

Djoko ist wieder da! Tennis braucht Novak und Novak braucht Tennis. So einfach ist das. Er ist großartig. Ein energiegeladener und technisch ausgezeichneter Spieler. Und ein echt netter Kerl! Er hat alles. Er gibt seinem Land und den Kindern, die er unterstützt, unglaublich viel Energie. Ich rechne ihm das wirklich hoch an. Nole erinnert mich immer an Pat Cash. Pat hat eine starke Persönlichkeit, immer mit seinem karierten Stirnband ... und auch Novak Djokovic ist so ein extrem starker Charakter. Zudem hat Nole einen unschlagbaren Humor. Es ist wirklich gut, ihn im Tennis haben.

Und Roger Federer? Ich kann die Kritik in einigen Medien echt nicht nachvollziehen. Meiner Meinung nach ist er mit Abstand der beste Spieler der Welt. Absolut. Und 2012 hatte er schon wieder so ein unglaubliches Jahr. Roger war so gut in diesem Jahr und kam wieder zurück auf Platz 1 in der Welt. Wahnsinn! Das war übrigens mein Tipp bei den Australian Open Anfang des Jahres. Ich war mir sicher, dass er wieder die Nummer 1 werden würde. Und er tat es! Aber dennoch denke ich, dass er 2013 weniger Turniere spielen muss, um auf seinem hohen Niveau spielen zu können. Er darf nächstes Jahr nicht mehr so viele Turniere bestreiten. Ich schätze, das ist auch eine Erkenntnis nach den World Tour Finals und der Saison 2012. Der Mann hat so unglaublich viel Talent ...!

Und was ist mit Andy Murray? Ich denke, Ivan Lendl hat ihm unheimlich geholfen. Andy hat endlich einen ganz großen Titel gewonnen: die US Open! Er hatte ein sehr gutes Jahr, vielleicht war dieses Jahr sein wirklicher Durchbruch. Bei den World Tour Finals in der O2 Arena aber hatte er dieses Jahr nie die volle Unterstützung des Publikums – so kam es zumindest mir vor. Vergleicht das mit Wimbledon oder den Olympischen Spielen in London, wo alle total hinter ihm standen und fast ausgeflippt sind! Ich denke, er hatte bei den Masters mehr Druck als jemals zuvor. Erst warteten und fieberten alle auf seinen ersten Grand Slam Titel. Das war sicher hart für ihn. Dann holte er die US Open. Aber jetzt erwarten alle die nächsten großen Turniersiege, was natürlich ungemein schwieriger ist. Der Druck auf ihn wird immer größer werden. Er muss sein Spiel spielen und sich nur darauf konzentrieren. Alle Erwartungen der Medien und seines Landes abschalten. Dann kann er weitere Grand Slam Titel gewinnen und das wird er auch, da bin ich mir ziemlich sicher.

Also meine Freunde, sieht wohl alles nach einer wirklich spannenden und aufregenden Saison 2013 aus ... Ich freue mich echt darauf!

 

24.09.2012

Warum nicht ein Team Tsonga-Rafter?

Viele Menschen haben Fragen über die Zukunft von Jo-Wilfried Tsonga auf der ATP Tour. Würde er besser spielen mit einem Coach? Braucht er wirklich einen?

Die Antwort kann nur "ja" sein. Offensichtlich braucht er einen Trainer, ob er es mag oder nicht, muss er hinterfragen. Alle Beobachter sind überzeugt davon, auch wenn es ihn nicht zu interessieren scheint oder er noch nicht überzeugt ist. Wenn er höher hinaus will, muss er sich an jemanden mit Erfahrung halten.

(Unter dieser Philosophie) wer hätte das beste Trainerprofil für unsere französische Nummer eins? Jo muss seine Grundlagen verbessern. Ich meine, er braucht jetzt eine solide Basis, da alles auf die Saison 2013 und die Australien Open fokussiert sein muss, sowohl (Tennis) technisch als auch mental. Er ist nicht so stark und reif wie Roger Federer: große Titel ohne Hilfe von jemandem zu gewinnen. Er braucht jetzt wirklich Zeit, um mit einer Person zu arbeiten, um sich verstärkt auf sein Spiel zu fokussieren und seine Konzentration wieder zu erlangen. Ohne dieses Training wird er es nicht schaffen, einen neuen Weg einzuschlagen. Es muss mit jemandem trainieren, den er respektiert oder mit dem er verbündet ist.

Die Taktik und Technik eines Spielers zu ändern, dauert in der Regel seine Zeit. Er muss eine Person finden, die ihm zeigt, was er am besten kann, um noch explosiver, entschlossener und zu Beginn jedes Spiels konzentriert zu sein. Wir wissen, dass dies eine seiner Schwächen ist. Es ist die ganze Zeit dasselbe. Er ist ein "Puncher", ein Spieler mit Herz, einer der viel trainiert, aber verliert. Ich glaube nicht, dass es nur ein Profi Trainer gibt, der zu ihm passen könnte. Ich denke zum Beispiel an Pat Rafter. warum? Weil Tsonga mit dem Australier Kontakt hatte, sie könnten als Duo interessant sein. Das könnte man probieren. Mats Wilander ist auch eine interessante Wahl. Ich las im Magazin L'Equipe, dass Jose Higueras Hilfe anbot. Warum nicht? Der Spanier spielt nicht das gleiche Spiel wie Tsonga, aber arbeitet hart. Tony Roche käme auch in Frage als ehemaliger "Stürmer". Aber ist Jo bereit, auf jemanden zu hören?

Nur er kann uns die Antwort geben.

Jo ist am Wendepunkt seiner Karriere. Er hat immer noch die Möglichkeit, einen Grand Slam zu gewinnen. Am wahrscheinlichsten bei den Australian Open und Wimbledon.

Er darf nicht mehr Zeit verlieren und braucht ein gutes Team, und nicht Menschen, die für ihn nur von Zeit zu Zeit arbeiten. Er hat erhebliche Fortschritte gemacht, das ist unbestritten. Der Beweis ist, dass er nicht so häufig verletzt ist wie zuvor und seine Turnierauswahl besser trifft. Er kann sagen, dass er es alleine geschafft hat und auf irgendeine Art und Weise erfolgreich ist.

Aber will er wirklich im Halbfinale eines Grand Slam ausscheiden? Oder im Finale beim Masters? Wenn dies sein Bestreben ist, okay, dann kann man nichts ändern. Wenn er mehr als das will, dann sollte er sein Schicksal in die Hand nehmen, indem er eine Zusammenarbeit anstrebt, die ihn nach oben bringt. Ich spreche aus Erfahrung: im Finale zu sein, das ist so eine Sache. Aber das Finale zu gewinnen ist eine andere.




Henri Leconte and Boris Becker: ATP Tour 1985 - 1995

Year

Name

Round

Surface

Winning Player

Losing Player

Score

1995

Marseille

R16

Carpet

Boris Becker

Henri Leconte

6-0 6-4

1994

Marseille

R16

Carpet

Henri Leconte

Boris Becker

4-6 6-2 6-1

1993

Wimbledon

R16

Grass

Boris Becker

Henri Leconte

6-4 6-4 3-6 6-3

1993

Stuttgart Indoor

R32

Carpet

Boris Becker

Henri Leconte

6-4 6-7 6-3

1990

Hamburg

SF

Clay

Boris Becker

Henri Leconte

6-3 3-6 6-3

1988

ATP World Tour Finals

10

Carpet

Boris Becker

Henri Leconte

6-0 1-0

1988

French Open - Roland Garros

R16

Clay

Henri Leconte

Boris Becker

6-7 6-3 6-1 5-7 6-4

1988

Hamburg

SF

Clay

Henri Leconte

Boris Becker

3-6 7-6 7-6

1988

Milan

QF

Carpet

Boris Becker

Henri Leconte

6-1 6-2

1986

ATP World Tour Finals

10

Carpet

Boris Becker

Henri Leconte

0-6 6-1 6-1

1986

Paris Masters

SF

Carpet

Boris Becker

Henri Leconte

6-2 3-6 6-3

1986

Wimbledon

SF

Grass

Boris Becker

Henri Leconte

6-2 6-4 6-7 6-3

1985

Wimbledon

QF

Grass

Boris Becker

Henri Leconte

7-6 3-6 6-3 6-4