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Die Legenden sind zurück



13.01.2014

Australian Open, Melbourne

Andy Murray ist bei den Australian Open an Nummer 4 gesetzt, Rafael Nadal und Serena Williams auf Platz 1.
 
Murray, Wimbledon Champion und dreimaliger Finalist in Melbourne, spielt den ersten Grand-Slam seit seiner Rückenoperation im September. Er hatte sich entschieden, die letzten zwei Monate der letzten Saison nicht zu spielen.
 
Er liegt in der Rangliste einen Platz hinter dem Spanier David Ferrer und trifft nicht vor dem Halbfinale auf Rafael Nadal oder den dreimaligen Sieger und Titelverteidiger Novak Djokovic.
 
Der Argenitinier Juan Martin del Potro ist der fünft platzierte vor Roger Federer, dem 17-fachen Grand Slam Champion. Tomas Berdych, Stanislas Wawrinka, Richard Gasquet und Jo-Wilfried Tsonga sind ebenfalls in den Top 10.
 
Die Top 28 entsprechen exakt den ATP-Rankings. Nur Vasek Pospisil ist jetzt auf 29 aufgerückt, da Jürgen Melzer wegen Verletzung abgesagt hat. Fernando Verdasco aus Spanien ist auf Nummer 32 platziert und bildet das Schlußlicht.

Radio Interview






Henri Leconte NYC & US Open

Zurück nach Paris
 
New York, es ist Dienstagmorgen, 8.30 Uhr. Langsam wache ich auf, dann werde ich packen, und per Telefon verschiedene Interviews zu Rafael Nadal's Sieg über Novak Djokovic beantworten. Die ganze Welt fragt sich, ob er den Rekord von Roger Federer mit 17 Grand Slams schlagen kann.
 
Ich denke, es ist ein bisschen zu früh um darüber zu sprechen. Man muss abwarten. Lasst uns aufhören zu spekulieren über alles und nichts ... Das ist meine Meinung!
 
Beim Packen bemerke ich, dass ich noch einen anderen Koffer kaufen muss um die Geschenke für meine Kinder nach Hause zu bringen. Also runter in den Hotelshop und einen neuen Koffer kaufen, da meiner bis zum Bersten voll ist!
 
Nun ist es 12Uhr und ich steige ins Taxi zum Kennedy Airport. Ich bin zwar früh dran, mein Flug ist um 16 Uhr, aber ich liebe es Zeit zu haben. Mir die Shops am Airport anzusehen, eine weitere Tasche zu kaufen und in der Air France Lounge dies hier zu schreiben.
 
Ich muss Ihnen sagen, ich bin sehr glücklich, nach Hause nach Levallois zu kommen. Meine Frau Florentine und meine Kinder Jules, Ulysse und Marylou, meine Prinzessin, wieder zu sehen, denn ich vermisse alle sehr. Natürlich vermisse ich auch die "großen" Maxime und Luna.
 
Nicht zum Schulanfang der Kleinen da zu sein war schon was Größeres. Sie waren sehr nervös, ihre Freunde und Freundinnen wieder zu sehen, und vor allem, ob alle in der gleichen Klasse sind. Das ist eine Riesenaufregung ... und leider verpasste ich das alles, konnte sie nicht begleiten, um diesen wichtigen Moment gemeinsam zu erleben.
 
Ich muss nochmals sagen, welche grosse Freude es mir bereitete, jedenTag meine Analysen, Erlebnisse und Gefühle während der US Open in New York aufzuschreiben. Es war zwar das erste Mal, aber sicher nicht das letzte.
 
Diese tägliche Übung half mir auch. Ich habe mir einen Spiegel vorgehalten, um meine Gefühle niederzuschreiben. Auch meine Zweifel zu teilen und was mich auf der ATP WorldTour bewegt.
 
Ich habe nicht geglaubt, dass ich in der Lage bin, das zu tun. Ich danke meinem Freund Hervé, der mich dazu gedrängt hat. Es ist großartig, das alles zu verfassen.
Es ist viel Arbeit, aber wir versuchen in Zukunft noch mehr in der Richtung, hoffe ich zumindest …
 
Diese Beiträge erschienen nicht nur auf meinem Facebook, sondern auch in 3 Sprachen (deusch, englisch, französisch) auf meiner website www.henri-leconte.com.
 
Ich hatte auch eine Menge Spaß, Ihre Tweets und Reaktionen zu lesen. Auch auf meinen Blog hin. Ich war angenehm überrascht, dass auch viele Journalisten meinen Blog lesen. Ich verstehe diese Welt nun ein bisschen besser. Danke.
 
Vielleicht gibt es auch eine Möglichkeit für mich im Radio dies zu tun?
 
In Bezug auf Eurosport war es wieder ein großes Abenteuer. Wir waren das erste Mal mit "Avantage Leconte" bei den US Open. Es klappte sehr gut mit dem geamten Produktionsteam, alle umsorgen mich und ich möchte mich bei allen herzlich bedanken.
 
Eine Kurznachricht an einen unter Euch: "Hola Pedro!" Er war sich sehr sicher, dass Rafa das Turnier gewinnen wird.
 
Ich hatte eine Menge Spaß, einige Spiele mit Bertrand Millard zu moderieren, unter anderem das Spiel mit Gael Monfils. Aber ich bedauere nicht in der Lage gewesen zu sein, das Finale der Herren mit ihm zu moderieren. Vielleicht klappt das ja beim nächsten Mal?!
 
In den kommenden Tagen treffe ich im französischen Arcachon beim Legends Rendez-Vous (13.-15. September) meine Freunde Mats Wilander, Mikael Pernfors und Pat Cash. Kommen Sie doch nach Arcachon am Wochenende!
 
Dann geht's vom 25. bis 27. September nach Lyon zur Classic Tennis Tour mit Yannick Noah, Mansour Bahrami und Fabrice Santoro.
 
Dies sind jetzt aber wirklich meine letzten Worte von den US Open.
 
Bald gibt es mehr zu erzählen...
 
Au revoir!
 



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